04.12.2025

SPÖ Währing setzt starkes Zeichen im Zuge der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Die SPÖ Währing beteiligt sich heuer mit einer Reihe sichtbarer Aktionen an den internationalen 16 Tagen gegen Gewalt an Frauen (25. November bis 10. Dezember). Ziel ist es, Bewusstsein zu schaffen, Betroffene zu stärken und konkrete Hilfsangebote im Bezirk sichtbar zu machen.

Blumen als stilles Mahnmal am 25. November

„Wenn Sie am 25. November im Bezirk Blumen vorgefunden haben, dann war das ein bewusst gesetztes Zeichen“, erklärt Renate Rummerstorfer, stv. Bezirksparteivorsitzende und Frauenvorsitzende der SPÖ Währing. „Wir haben damit an die heuer in Österreich getöteten Frauen erinnert, zuletzt an die junge Grazer Influencerin, deren Femizid das ganze Land erschüttert hat. Und wir machen deutlich, dass Gewalt an Frauen und Kindern kein Randthema ist: Erst am 1.12. konnte in Wien ein sechsjähriges Mädchen durch das internationale SOS-Handzeichen auf sich aufmerksam machen und so vermutlich Schlimmeres verhindern. Diese aktuellen Fälle zeigen eindringlich, dass Gewalt ein gesamtgesellschaftliches Problem bleibt, das konsequente Prävention und solidarisches Hinsehen erfordert.“ 

Gewalt hat in Währing keinen Platz

„Gewalt an Frauen ist keine Privatsache, sondern eine Frage von Sicherheit, Gleichberechtigung und Menschenwürde. Währing hält zusammen! Wir schauen hin, wir helfen und wir vernetzen“, betont Rummerstorfer. „Im Zuge der 16 Tage setzen wir sichtbare Zeichen im öffentlichen Raum und bieten gleichzeitig konkrete Beratung und Unterstützung an.“

Der Nationale Aktionsplan umfasst zahlreiche Maßnahmen zur Stärkung von Schutz, Prävention und Rechten für Frauen. Mit Nachdruck verweist Rummerstorfer in diesem Zusammenhang auch auf die geplante Reform des Sexualstrafrechts: „Das Prinzip ‚Nur Ja heißt Ja‘ ist entscheidend, weil es endlich klar festlegt, dass sexuelle Handlungen eine eindeutige Zustimmung brauchen. Damit rücken wir die Verantwortung dorthin, wo sie hingehört: zum Täter. Das stärkt Betroffene und schafft mehr Sicherheit für Frauen.“

„Diese klare Ausrichtung ist auch für die Arbeit in den Wiener Bezirken zentral“, betont Marina Hanke, Vorsitzende der Wiener SPÖ Frauen:  „Gewaltschutz geht uns alle an. Unser gemeinsames Ziel ist klar: Gewalt an Frauen hat in Wien keinen Platz. Wichtig ist, dass betroffene Frauen wissen, wo sie jederzeit Hilfe bekommen. Der 24-Stunden-Frauennotruf der Stadt Wien ist auch an Wochenenden und Feiertagen verlässlich erreichbar“, ergänzt Hanke abschließend.

Informationen & Hilfsangebote

·        Bei akuter Gefahr: Polizei 133 oder 112 (europaweit)
·        Frauenhelpline gegen Gewalt (24/7, anonym & kostenlos): 0800 222 555
·        24-Stunden-Frauennotruf der Stadt Wien: 01 71719
·        Wiener Frauenhäuser – Notruf: 05 77 22 • Beratung: 01 512 38 39

SPÖ Wien

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