In Währing geht es für uns ums Ganze!
Gemeinsam für ein soziales, klimafittes und lebenswertes Währing für alle!
Seit 2020 arbeiten SPÖ und Grüne in Währing konstruktiv zusammen. Mit einem neuen Arbeitsübereinkommen setzen wir diese Zusammenarbeit fort und haben bis 2030 zahlreiche konkrete Projekte für die Währingerinnen und Währinger vereinbart.
Währing soll ein Bezirk bleiben, in dem alle gut leben können. Dafür braucht es eine starke soziale Infrastruktur, Investitionen in Schulen und Kindergärten genauso wie in den öffentlichen Raum, mehr Begrünung und Hitzeschutz.
Gute Bezirkspolitik muss das Ganze im Blick haben. Es geht nicht darum, einzelne Projekte gegeneinander auszuspielen, sondern darum, die Lebensqualität im gesamten Bezirk langfristig zu sichern.
Deshalb setzen wir auf konstruktive Zusammenarbeit, faktenbasierte Entscheidungen und konkrete Verbesserungen für die Menschen in Währing.
Denn die Herausforderungen der Zukunft betreffen uns alle, aber nicht alle gleichermaßen. Gerade bei zunehmender Sommerhitze macht es einen Unterschied, ob man einen eigenen Garten hat oder in einer kleinen Wohnung ohne ausreichende Beschattung lebt. Deshalb ist Klimaanpassung für uns immer auch eine soziale Frage.
Das haben wir bis 2030 für Währing vereinbart:
-
Gute Bildung braucht gute Rahmenbedingungen. Deshalb investieren wir in die Modernisierung von Schulen und Kindergärten und schützen Kinder und Pädagog:innen besser vor zunehmender Sommerhitze.
Geplante Maßnahmen:
- Volksschule Bischof-Faber-Platz: Außenbeschattung für angenehmere Temperaturen in den Klassenräumen.
- Kindergarten Gersthofer Straße: Außenbeschattung zum Schutz vor sommerlicher Überhitzung.
- Kindergarten Paulinengasse: Hitzeschutzfolien für kühlere Innenräume.
- Volksschule Klettenhofergasse: Ersatz der Gasheizung, thermische Sanierung und Neugestaltung des Innenhofs nach allfälligen Geothermiearbeiten.
-
Bäume spenden Schatten, entsiegelte Flächen helfen gegen sommerliche Hitze und attraktive öffentliche Räume kommen allen zugute. Doch nicht alle Menschen können sich gleichermaßen vor Hitze schützen. Besonders ältere Menschen, Kleinkinder und Menschen in schlecht kühlbaren Wohnungen sind auf wohnortnahe Möglichkeiten zur Abkühlung angewiesen. Deshalb ist Hitzeschutz für uns auch eine soziale Frage.
Geplante Maßnahmen:
- Klostergasse: Entsiegelung, Begrünung und mehr Aufenthaltsqualität entlang des Ebner-Eschenbach-Parks.
- Schulgasse: Neue Bäume zwischen Vinzenzgasse und Teschnergasse.
- Kreuzgasse: Baumpflanzungen im Zuge des Neubauprojekts der Caritas.
- Währinger Gürtel: Begrünung im Bereich der Rettungsrampe bei der Schopenhauerstraße.
- Kreuzgassenviertel und Gürtel: Frühzeitige Planung umfangreicher Begrünungsmaßnahmen nach den U5-Bauarbeiten.
-
Öffentliche Räume sollen allen Menschen offenstehen und unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigen. Dazu gehören barrierefreie Zugänge genauso wie Bewegungsangebote, Begegnungsorte und Schutz vor Hitze.
Geplante Maßnahmen:
- Lacknergasse 98 bis 100: Herstellung der Barrierefreiheit.
- Währinger Gürtel: Errichtung einer Hundezone.
- Türkenschanzpark: Schachbretter auf den Tisch-Bank-Kombinationen am Schachweg.
- Währinger Pensionistenklubs: Klimaanlagen in jenen Einrichtungen, die auch im Sommer geöffnet sind.
-
Auch die Neugestaltung des Aumannplatzes ist Teil des Arbeitsübereinkommens. Ziel ist ein klimafitter, attraktiver Platz mit mehr Aufenthaltsqualität und sicheren Wegen für alle Generationen.
Geplante Maßnahmen:
- Mehr als 25 neue Bäume
- Über 450 m² zusätzliche Entsiegelung
- Helle Pflasterung zur Verringerung der sommerlichen Hitze
- Mehr Verkehrssicherheit durch eine Fußgängerzone, Fahrbahnanhebungen und Gehsteigvorziehungen
- Neue Sitzmöglichkeiten, moderne Beleuchtung und eine WC-Anlage
- Der Verkehr wird künftig in beide Richtungen über die Gentzgasse statt rund um den Platz geführt. Eine Weiterfahrt über die Währingerstraße Richtung Gürtel und Innenstadt ist nach wie vor gegeben, nur deutlich platzsparender.
Gemeinsam Verantwortung übernehmen
Im Rahmen der Zusammenarbeit wurde Marcus Altmann, Klubvorsitzender der SPÖ Währing, zum Sozialbeauftragten des Bezirks und Renate Rummerstorfer zur Frauenbeauftragten ernannt.
Ein weiterer gemeinsamer Schritt: Seit Juni 2026 ist Währing Menschenrechtsbezirk. Der entsprechende Antrag der SPÖ wurde von den Grünen unterstützt.
Dass konstruktive Zusammenarbeit funktioniert, zeigen zahlreiche Projekte, die in den vergangenen Jahren umgesetzt wurden. Auf Initiative der SPÖ Währing entstanden unter anderem:
- Neue Bäume in der Staudgasse
- Schulvorplatz des BRG18 in der Schopenhauerstraße
- Outdoor-Fitnessgeräte im Währinger Park
- Outdoor-Fitnessgeräte im Vilma-Degischer-Park
- Flutlichtanlage im Skater-Park
- Begrünung Ecke Paulinengasse – Kreuzgasse vor dem Lindenhof
- Sanierung der städtischen Kindergärten in der Waldeckgasse, der Paulinengasse und der Staudgasse
- Konsumfreie Aufenthaltsmöglichkeiten im Zuge der Erweiterung des Kutschkermarkts
- Konsumfreier Aufenthaltsbereich vor dem Gemeindebau Währinger Straße 188 – 190
- Fortsetzung der Coolen Zone im Festsaal des Bezirks auch nach dem vom Klimateam finanzierten Pilotjahr
- Ausweitung der Parkbetreuung im Währinger Park auf drei Nachmittage in der Woche
- Erhöhung des Stundenumfangs für das Fairplay-Team zur Stärkung der präventiven Sozialarbeit, insbesondere der Jugendarbeit im öffentlichen Raum
Informationen zur Umgestaltung des Aumannplatzes von der Stadt Wien
-
Arbeitsübereinkommen Grüne SPÖ
- 0.12 MB
Was dir auch gefallen könnte:
Sanierung in Wien: Wie Wien zukunftsfitte Wohnungen schafft.
So verbindet das Wiener Wohnmodell Klimaschutz und leistbares Wohnen.
Die Geschichte des Wiener Gemeindebaus
Seit über 100 Jahren sorgt der soziale Wohnbau dafür, dass Wohnen in Wien leistbar bleibt.
So unterstützt die Stadt junge Familien beim Einzug in eine geförderte Wohnung
Eigenmittelersatzdarlehen: Finanzierung für den Einzug in eine geförderte Wohnung